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Blog by Energy Brainpool GmbH & Co. KG

Kategorie: Analyse (Seite 1 von 12)

Krieg, Gasknappheit und Extrempreise: 2022 wirft Energiemärkte aus der Bahn

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Das Jahr 2022 steht vorrangig unter dem Eindruck des Russisch-Ukrainischen Krieges. Die dadurch verursachten geopolitischen Veränderungen sorgten in diesem Jahr für einen Ausnahmezustand an den Energiemärkten. Die Rahmenbedingungen für die Energiewirtschaft werden aber auch in Zukunft nicht mehr dieselben sein: Energiesicherheit, Diversifikation sowie Effizienz- und Einsparmaßnahmen rücken in den Vordergrund. Kurzfristig sind die Energiepreise in der EU auf Rekordhöhe gestiegen. Der Verbrauch von Erdgas in Deutschland konnte im Jahresvergleich schon reduziert werden. Auch in den kommenden Monaten wird der Blick auf die Gasimportmengen und die Füllständer der Speicher wichtig bleiben.


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EU Energy Outlook 2060: Wie entwickelt sich der europäische Strommarkt in den nächsten 37 Jahren?

Installierte Erzeugungskapazitäten nach Energieträger in EU 27, zzgl. NO, CH und UK (Quelle: Energy Brainpool, 2022; EU Reference Scenario, 2021; entso-e, 2022)
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Mit dem aktuellen „EU Energy Outlook 2060“ zeigt Energy Brainpool langfristige Trends in Europa auf. Das europäische Energiesystem wird sich in den kommenden Jahrzehnten stark verändern. Neben dem Klimawandel und einem in die Jahre gekommenen Kraftwerkspark zwingen auch die aktuellen geopolitischen Spannungen die Europäische Union und viele Länder dazu, ihre Energiepolitik umzustellen. Was bedeuten diese Entwicklungen für die Strompreise, Erlöspotenziale und Risiken für Photovoltaik und Wind?


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Alles entspannt am Gasmarkt? Eine Einordnung der derzeitigen Entwicklungen

Abbildung 1: Gaspreise am Terminmarkt für das deutsche Marktgebiet (Quelle: Energy Brainpool, 2022)

Die Preise an den europäischen Gasmärkten sind seit August 2022 stark gesunken und die Gasspeicher Europas sind fast voll. Entspannt sich also die Lage am Gasmarkt? Die wichtigsten Antworten und Entwicklungen im Überblick.


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Spotmarktpreise für Strom brechen alle Rekorde

Die Preise an den europäischen Spotmärkten für Strom sind auf den höchsten Ständen seit Beginn des Börsenhandels. Die Börsen mussten höhere Preisgrenzen einführen, um auf die Situation zu reagieren. Was passiert derzeit an den kurzfristigen Märkten und wie geht es im Winter 2022 weiter?


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Russland drosselt Pipelineflüsse, US-LNG-Lieferungen eingeschränkt: Können wir die europäischen Speicherziele 2022 erreichen?

Nachdem sich die Aussicht für die europäische Gas-Versorgungssicherheit im Mai deutlich verbesserte, sind die aktuellen Entwicklungen besorgniserregend. Erst wird bekannt, dass sich die US-amerikanische LNG Export Kapazität auf absehbare Zeit eingeschränkt ist, dann kürzt Russland die Liefermengen über die wichtige Pipeline Nord Stream 1 deutlich.


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Gasnachfrage: „Frieren für den Frieden“ lässt sich doch nicht so einfach umsetzen

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Gerne hätten wir diesen Beitrag mit den Worten begonnen, dass wir seit dem 24. Februar 2022 einen drastischen Rückgang der Gasnachfrage im deutschen Marktgebiet THE feststellen. Gerne deswegen, weil die Abhängigkeit der Energieversorgung von Erdgas-Importen aus Russland sich wahrscheinlich erst nach mehreren Wintern über andere Bezugsquellen auflösen lässt.

 


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Raketenprogramm für deutsche LNG-Terminals

Anteile der Importländer von Erdgas in Deutschland und der EU (Quelle: Energy Brainpool, 2022)
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Die Abhängigkeit von russischem Gas zu reduzieren, ist das Gebot der Stunde. Dabei werden LNG-Terminals für flüssiges Erdgas auch bald in Deutschland eine wichtige Rolle spielen. Die Idee, Importterminals für Flüssigerdgas (Liquified Natural Gas: LNG) an der deutschen Küste zu bauen, ist schon einige Jahre alt. Allerdings war die politische Unterstützung für den Bau der geplanten Anlagen in Brunsbüttel, Wilhelmshaven und Stade begrenzt. Auch die Investitionsentscheidungen der wirtschaftlichen Akteure zogen sich lange hin, wurden auf Eis gelegt oder die Planungen verliefen nur sehr langsam.


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EU Energy Outlook 2050: Wie entwickelt sich der europäische Strommarkt in den nächsten 30 Jahren?

Das europäische Energiesystem wird sich in den kommenden Jahrzehnten stark verändern. Neben dem Klimawandel und einem in die Jahre gekommenen Kraftwerkspark zwingen auch die aktuellen geopolitischen Spannungen die Europäische Union und viele Länder dazu, ihre Energiepolitik umzustellen. Was bedeuten diese Entwicklungen für die Strompreise, Erlöspotenziale und Risiken für Photovoltaik und Wind?


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