Während die erste Freiflächen PV Ausschreibung noch im Mittel oberhalb der festen Einspeisevergütung lag, wurde diesmal mit 84,90 EUR/MWh ein Preis erzielt, der unterhalb der Festvergütung lag, obwohl das Ausschreibungsverfahren geändert wurde.

Die Bundesnetzagentur teilte am Mittwoch mit, dass die Zuschlags-Förderhöhe in der Freiflächenausschreibung für PV Anlagen bei 84,90 EUR/MWh lag, was unter der derzeit geltenden EEG-Satz von 89,30 EUR/MWh liegt. Dabei wurde das Ausschreibungsverfahren von Pay-as-bid (Jeder Bieter bekommt seinen Zuschlagspreis) zum Einheitspreis gewechselt, bei der das höchste noch berücksichtigte Gebot für die ausgeschriebenen 159,74 MW den Preis setzt (Markträumspreisverfahren).

Damit wurde die Ausschreibung als Erfolg bewertet. „Die Reaktion der Bieter auf den hohen Wettbewerbsdruck in der ersten Ausschreibungsrunde haben zu durchgehend niedrigeren Gebotswerten geführt. Nun beobachten wir gespannt, wie die Realisierung der Projekte vorangeht“, so der Präsident der Bundesnetzagentur, Jochen Homann.

Der Gebotstermin für die nächste Ausschreibungsrunde für Photovoltaik-Freiflächenanlagen ist der 1. Dezember 2015.